Weil ich es mir wert bin

Nicht für die Blicke der anderen, sondern für das eigene Gefühl von Glück (Autor unbekannt)
Ihr wisst, ich liebe am Anfang meiner Blogs immer aussagekräftige Zitate, welche mich jeweils inspirieren. Ich mache das für mich. Nicht für den Applaus (ich bin ja nicht auf einer Bühne), nicht für die Anerkennung, einfach weil es mir guttut und ich vielleicht andere motivieren oder inspirieren kann.
In der Vergangenheit habe ich bereits einen Blog über „Die Motivatorin“ geschrieben, aber darauf komme ich später noch zu schreiben. 😉
Meine Motivation ist es, wieder zu meinen Hobbys zurückzukehren, entweder auf dem Niveau wie vorher oder vielleicht auch etwas stärker und bewusster. Wenn ich 10 Jahre jünger oder noch mehr wäre, würden einige dieser Dinge in meiner Knie-Reha vielleicht etwas einfacher laufen. Ich möchte das hier auf keinen Fall pauschalisieren, versteht mich nicht falsch, aber das Alter auch von einem gesunden Körper hinterlässt seine Spuren. 😉 Ich spüre teilweise auch Gegenwind von Menschen in meinem Umfeld, die nicht ganz verstehen können, warum ich in meinem Alter plötzlich wieder all die Dinge machen möchte, die mir Spass machen. 😉 Vielleicht würde ich mir mit 10 Jahren mehr auf dem Rücken auch überlegen, was noch Sinn macht und was nicht. Vielleicht würde ich dann trotzdem genau dasselbe versuchen und mich „zurückkämpfen“. Wer weiss. 😉 Solche Aussagen kann man meiner Meinung nach aber immer erst dann wirklich beurteilen, wenn man selbst in dieser Situation steckt. Von aussen lässt sich vieles einfach sagen, wie es sich tatsächlich anfühlt, weiss man erst, wenn man mittendrin ist. Und deshalb mache ich das, was sich für mich richtig anfühlt.
Ich bin bei der Reha sehr strikt und versuche mein Programm einzuhalten. Meine Reha ist aber immer noch nicht beendet und die Reise dauert immer noch etwas an, das ist die Realität. Aber ohne meinen Fleiss und Schweiss wäre ich noch nicht so weit. Das ganze Paket besteht aus Disziplin, Kraft, oft Schmerzen, manchmal Tränen und oft auf braucht es Mut. Den Mut sich wieder gewisse Dinge zu trauen ohne Angst zu haben, das wieder etwas passiert, das ist auch die Realität. Deshalb sieht es von Aussen oft so aus, dass ich aktuell mehr Sport treibe als früher. 😉 Nicht aus Zwang, sondern aus dem Wunsch heraus, körperlich (bzw. für das Knie) wieder fitter zu werden oder fit zu bleiben, je nach Ansicht 😉. Von Aussen sieht es oft auch schon so aus, als würde alles wieder super funktionieren. Tut es aber nicht, wer bereits ein Kreuzbandriss oder eine solche OP hatte, weiss wie lange das dauert.



Ich merke aber auch, dass der „neue“ Sport, also die Reha, sichtbare Veränderungen mit sich bringen. Und damit meine ich nicht die optischen Veränderungen, sondern die Komplimente zu meinem Auftreten, meiner Ausstrahlung meiner Energie und meiner Bewegleicheit. Wie bereits beschreiben, erlebe ich Gegenwind aber auch eine ganz andere Seite. Ich inspiriere andere Menschen mehr Sport zu treiben, Dinge zu versuchen, die sie vielleicht zuletzt in der Kindheit oder Jugendzeit gemacht haben. Ich finde das ein wunderschöner Nebeneffekt, aber das war auch nie mein eigentliches Ziel. 😉 Ich glaube ich darf von mir behaupten, dass ich eine Motivatorin bin (siehe oben) aber in erster Line tue ich diese Dinge wirklich für mich selbst und mein Knie. 😊 Weil ich es mir wert bin.
Ja, vielleicht inspiriere ich damit andere, aber angefangen und weitermachen tue ich für mich selbst. Was tust Du für Dich selbst, was Dir guttut und Spass macht?
Ich wünsche Euch viele grossartige Momente Die Euch bereichern. 😊
Eure Nana 😊