Autor: nana

Den Moment geniessen

Geniesse den Tag, denn Momente von heute sind die Erinnerungen von Morgen

(Autor unbekannt)

Mein nächster Blogeintrag liess nicht lange auf sich warten, da dieses Thema für mich immer wichtiger wird und ich mir in letzter Zeit viel Gedanken dazu gemacht habe.

Ich war schon immer ein Mensch, der schöne Dinge geniessen konnte. Früher fiel es mir aber oft sehr schwer, meinen Kopf auszuschalten und im Moment zu leben. Mich einfach fallen zu lassen und den Augenblick geschehen zu lassen war für nicht leicht. Ich war geprägt durch Werte und Gedanken, welche mir in meinem Leben auf den Weg gegeben wurden. Ohne dass ich diese Werte und Gedanken je hinterfragt habe, ob sie richtig oder falsch sind. Je älter ich geworden bin, mehr Erfahrungen gesammelt habe, neue Welten entdeckt habe, andere Ansichten hinterfragt und verstanden habe, desto mehr merkte ich wie es immer besser funktioniert, vieles vollkommen zu geniessen.

Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass es sich lohnt, nur im hier und jetzt zu leben. Es gab in meinem Leben, einen wichtigen Menschen, der mir aufgezeigt hat, dass es sich lohnt, einfach im Moment zu leben. Dieser Mensch hat mich gelernt, dass man trotz Schwierigkeiten den Augenblick leben und in vollen Zügen geniessen kann. Egal was gestern war und was Morgen sein wird. Für diese wertvolle Begegnung bin ich unendlich dankbar und macht mich glücklich eine solche schöne Erfahrung mit einem so wundervollen Menschen gemacht zu haben. Vielleicht hast Du meine Blogbeitrag «Begegnungen» gelesen. Genau dort spreche ich solche Begegnungen an.

Die letzten zwei Jahre waren durch traurige Momente und Enttäuschungen, (auf welche ich hier nicht eingehen möchte, da sie zu persönlich sind) geprägt, aber auch durch wunderschöne, wundervolle und unvergessliche Momente wo ich sehr dankbar war, diese erleben zu dürfen. Es fühlte sich manchmal wie eine Achterbahnfahrt im realen Leben an. Für mich gehören alle Emotionen und up and downs in unser Leben. Nach dem Regen scheint die Sonne, und den Sonnenschein mag ich doch halt lieber, wer nicht? Nach dem Sturm schätze ich dann die Ruhe und die Sonnenstrahlen umso mehr.

Sei Dir bewusst, ein Moment ist nicht wiederholbar. Du weisst nie, ob Du wieder an diesem Ort, mit diesen Gefühlen und Emotionen sein wirst. Vielleicht fühlt es sich beim nächsten Mal genau gleich an oder es ist anders, besser oder Du könntest auch enttäuscht sein, weil Du das Erlebte vergleichst. Die Kunst ist, nicht zu vergleichen, sondern genau einfach diesen Augenblick zu feiern und zu geniessen und nicht mit Deinen Gedanken irgendwo anders zu sein.

Wir Menschen neigen oft dazu, Träume aufzuschieben. Vielleicht es ist der fehlende Mut, die Angst vor dem Unbekannten. Versuchen wir uns aber unseren Träumen zu nähern und sie zu verwirklichen und haben wir unseren gewünschten Erfolg dann fühlt es sich bombastisch an, oder? Ich durfte schon einige Träume wahr werden lassen in der Vergangenheit. Dieses Jahr wurde mir die Chance geboten, als Solokünstlerin auf einer kleinen Bühne aufzutreten. Ich bin so happy und dankbar, habe ich dieses Angebot angenommen und keine Sekunde gezögert. Ich habe den Moment bis zur letzten Sekunde genossen und dieses Gefühl werde ich nie vergessen.

Ich bin kein Kind, welches in der Vergangenheit lebt, aber immer irgendwelche Zukunftsträume und Wünsche hat und nicht vergisst den Augenblick zu geniessen.

Ich wünsche Dir das Du grossartige Dinge erlebst und Dich an die wundervollen Momente erinnerst und es Dir ein zauberhaftes Lächeln ins Gesicht zaubert.

Deine Nana

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Liebe zum Detail

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar

Antoine de Saint-Exupéry

Wenn ich in einer Stadt, in einem Dorf durch die Gassen schlendere, im Wald oder an der Aare Spazieren gehe, Menschen sehe, fallen mir kleine Dinge auf, die mir gefallen oder für mich sehr besonders sind. Diese Momente entstehen oft spontan und es kann sein, dass mich diese Details inspirieren oder auf neue Ideen bringen. Es fasziniert mich, wie kleine Dinge, wo vielleicht für andere Menschen unwichtig zu scheinen mag, auf unserer Welt schönes und interessantes zaubern können. Auf einem Spaziergang kann nichts wiederholt werden, selbst wenn man jeden Tag denselben Weg geht, ist etwas anders, sei es das Wetter, die Stimmung oder der Moment, der anders ist. Und während ich diese Zeilen hier kreiere, schwirrt schon wieder eine neue Blog Idee ein meinem Kopf herum. Tja so funktionieren meine kreativen Gedanken nun mal.

In meinem Urlaub im September 2021 in der Toskana habe ich einige schöne «Bijous» entdeckt, die ich fotografisch festgehalten habe, denn wie Du weisst, erzählen Bilder Geschichten für mich. Diese «Bijous» haben mich inspiriert, einen Blog über das Thema «Liebe zum Detail» zu schreiben. Die Idee kam in meinem Lieblingsdörfchen «Bolgheri» beim Abendessen. Die Stimmung an diesem Abend fühlte sich für mich sehr magisch an. Rund um mich, war alles wunderschön dekoriert mit Kerzenlicht viel Charme und Liebe.

Bolgheri ist ein Ortsteil von Castagneto Carducci und zählt für mich zu den schönsten Orten der Toskana. Die längste Zypressenallee von Italien «Viale de Cipressi» ist schon ein Highlight, bevor man zum malerischen Dörfchen gelangt.

Die Gassen haben ihr originales Aussehen bewahrt und die Einwohner wie auch die kleinen und einladenden Geschäfte und Restaurants haben das Flair für die Liebe zum Detail. Ich verliebe mich immer wieder neu in diesen Ort mit der absoluten «Liebe zum Detail». Aber nicht nur dieses märchenhafte Dörfchen hat viele Details zu bieten, ich habe auch andere Orte in der Toskana entdeckt die mir gut gefallen haben. Und wie wer mich kennt, weiss ich kann es nicht sein lassen diese grossartigen Fotos zu teilen.

Es scheint, dass mein Blogbeitrag nur mit der Toskana verbunden ist. Dem ist aber nicht so, ich war einfach an diesem Abend sehr inspiriert und frei mit meinen Gedanken.

Egal ob ich allein unterwegs bin, oder mit Freunden, wenn ich was sehe, was mir auffällt und gefällt, muss das sofort fotografiert werden, ich kann einfach nicht anders. Die Natur und der Mensch bieten uns wundervolle Motive und Stimmungen. Sei es eine Blume, ein Blatt, eine Landschaft. Die schönen Haare von der Frau die vor mir im Tram sitz, der elegante Mantel mit den farbigen Knöpfen von der Frau gegenüber auf der Strasse oder die wunderschönen Augen die hinter einer Maske hervorleuchten. Ok, einfach so fotografiere ich Menschen und ihre Details nicht, diese behalte ich in meinen Gedanken, nur das dies geklärt ist. Ein Detail kann auch in geschriebenen oder gesagten Worten gefunden werden.

Ich mag Menschen, die auch «die Liebe zum Detail» finden. Diese Menschen sind für mich feinfühlig, sensibel und etwas Besonderes. In unserer hektischen Zeit die Gabe zu haben, kleine Dinge zu entdecken, grenzt an etwas sehr Wertvolles. Die Gabe zur Liebe zum Detail ist ein Geschenk.

In diesem Sinn wünsche ich Dir, dass Du Deine Augen immer für die schönen Dinge im Leben offen hast und diese für den Moment geniessen kannst, egal ob Du sie fotografierst oder ob Du sie einfach in Deinen Gedanken oder in Deinem Herzen festhältst.

Deine Nana

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Begegnungen

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen

Guy de Maupassant

Es spielt keine Rolle, ob es eine kurze Begegnung, eine kurze Unterhaltung ist, ob es kollegial wird, ob eine gute Freundschaft daraus entsteht oder sogar mehr. Menschen treten in Dein Leben um Dich in diesem Moment, in dem Du dich gerade befindest, weiterzubringen. Du kannst aus jeder Begegnung etwas lernen. Egal ob die Begegnung aus Deiner Sicht positiv oder negativ war. Wenn Du irgendwann zurückblickst, weisst Du warum diese Begegnung stattgefunden hat – mir ging das bisher auf jeden Fall so und es wird auch so bleiben, da bin ich mir sicher.

Ich finde Menschen sehr spannend und ich lasse mich auch gerne von anderen inspirieren. Ich liebe es Diskussionen zu führen und andere Ansichten zu hören, ohne zu urteilen. Ich finde solche Gespräche erweitern unseren Horizont.

Unverhofft kommt oft! Genau das ist mir mit den meisten Begegnungen in meinem Leben passiert und geschieht immer noch so, dafür bin ich sehr dankbar. Sei es im Tanzen, bei der Arbeit, durch Freunde, bei einem Spaziergang und ja, ihr glaubt es nicht, sogar beim Joggen als ich ganz alleine unterwegs war. Ich bin ein sehr offener Mensch und komme schnell mit Anderen ins Gespräch, das macht es bestimmt auch einfacher mit den Begegnungen. Ich gebe fast allen Begegnungen in meinem Leben eine Chance, sich besser kennen zu lernen. Mein Bauchgefühl sagt mir rasch, welcher Weg weiterführt und welcher enden wird.

Ich vergleiche Begegnungen mit einer Zugfahrt. Es gibt Haltestellen. Menschen steigen ein und reisen mit Dir und begleiten Dich, vielleicht sogar ein Leben lang. Andere verlassen den Zug, hinterlassen entweder eine grosse Lücke und der Abschied tut weh. Andere steigen aus und du konntest etwas Wertvolles von den Menschen mitnehmen oder Du hast etwas gelernt. Und dann gibt es Menschen, die steigen aus und du merkst gar nicht das sie da waren oder du bist froh, sind Menschen ausgestiegen. Vielleicht begegnest Du Ihnen noch einmal irgendwo an einer Haltestelle und das Schicksal oder der Zufall (je nach Interpretation) will es so, dass der Mensch Dich noch einmal auf eine andere Weise auf Deiner Zugfahrt begleitet. Wir wissen nie, wer an welcher Haltestelle ein- oder aussteigt und ich finde, dass macht das Leben auch sehr spannend.

Ich zähle nicht viele Menschen zu meinen guten Freunden, dafür sind diese Freundschaften tiefgründig, echt und basieren auf grossem Vertrauen, was ich persönlich schätze. Das heisst aber nicht, dass man mit allen Begegnungen im Leben nicht gute Gespräche führen kann. Der Austausch, die Inspiration andere Meinungen und Ansichten zum Leben sind genau so wertvoll, wichtig und von Nutzen. Denn wir können immer von anderen Menschen lernen und uns weiterentwickeln. Egal ob die Begegnung für Dich positiv oder negativ war.

In diesem Sinn wünsche ich Dir grossartige Begegnungen, die Dein Leben bereichern und oder bereits reich beschenkt haben.

Deine Nana

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#trysomethingnew

Freunde und Kollegen, welche meinen WhatsApp-Status ansehen oder Menschen, welche meinen Storys auf Instagram folgen, wissen, dass ich gerne neue Dinge ausprobiere.

Ich bin ein sehr neugieriger und offener Mensch und erweitere meinen Horizont mit neuen Erlebnissen. Offen kann auch immer anders interpretiert werden. Mit offen meine ich, sich Dinge trauen, die man noch nie getan hat. In den letzten zwei Jahren habe ich einige neue Dinge ausprobiert und habe Schnupperkurse besucht. Im Bauchtanz lernte lernte ich endlich wie man schöne Arme hinkriegt, beim Happy Painting bei Claudia Lerch konnte ich mich mit vielen bunten Farben austoben. Beim Poledance holte ich mir wirklich blaue Flecken, beim Lama Trekking konnte ich mich so richtig in der Natur und mit den Tieren entspannen und beim Floor Exotic merkte ich, dass mir meine Yogaübungen tatsächlich etwas gebracht haben. In den Schauspiel-Workshops lernte ich mein Lampenfieber in den Griff zu bekommen! Neben meiner beruflichen Tätigkeit liebe ich diese Abwechslungen sehr.

Eine gute Freundin kam mit der Idee einmal einen etwas anderen Workshop zu besuchen. An einem regnerischen Samstag im Juni besuchte ich mit ihr den «Drag Workshop» mit Milky Diamond. Der Workshop fand im Naturhistorischen Museum Bern statt im Rahmen der Ausstellung «Queer – Vielfalt ist unsere Natur». Ich bin auch quer, also dachte ich mir, nichts wie dahin und wir wagten uns an das Experiment.

Thema des Workshops war, wie die Milky Diamond und Mauve de Mirabelle zu Ihrer Leidenschaft gefunden haben und wie sich eine Drag-Queen oder ein Drag-King kleidet und schminkt. Da meine Freundin und ich beide Burlesque tanzen, war der Workshop sehr interessant für uns – eine Weiterbildung der anderen Art. Als erstes stellten wir uns in der Gruppe vor. An allen Workshops oder auch an Kursen wo ich teilnehme habe, finde ich es immer so spannend, wie viele verschiedene Persönlichkeiten zusammenkommen. Der Austausch ist jeweils sehr interessant.

Aufgrund der damaligen Lage mussten wir alle Masken tragen und kamen nicht in den Genuss, uns zu schminken oder schminken zu lassen. Es wurden aber 2 Personen als Modelle ausgesucht. Eine weibliche Person und eine männliche Person. Gleichzeitig schminkten Milky Diamond und Mauve de Mirabelle diese zwei Persönlichkeiten. Ich finde sehr faszinierend, wie man ein Gesicht mit Make-up total verändern kann. Das Gesicht ist wie eine Leinwand, die bemalen wird und zum Schluss zu einem Kunstwerk wird. In meiner Freizeit oder auch in meinem Beruf trage ich kaum Make-up, im Ausgang immer sehr dezent und wenn es um mein Hobby Burlesque geht, liebe ich starke Farben und liebe es Dinge auszuprobieren. Es war schön zu sehen, wie die beiden Persönlichkeiten durch das Make-up, die Perücke und durch die Kleidung verändert wurden. Ich kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Ich fragte die Beiden anschliessend, wie sie sich nun fühlen mit dieser Verwandlung. Meine Freundin und ich sind es uns ja gewohnt, durch unser Hobby ab- und zu etwas anders auszusehen und in eine andere Rolle zu schlüpfen. Von aussen betrachtet, wirkten beide auf mich ganz anders als zuvor. Sie mussten sich aber noch in die Rolle einfinden, was total verständlich ist, wenn man auf einmal ganz anders aussieht. Auf mich wirkten beide ganz unterschiedlich. Die weibliche Person eher so freaky und funny und die männliche Person wie eine Diva.

Auf jeden Fall hat der Workshop sehr spass gemacht und ich werde weiterhin neue Dinge ausprobieren. Habe wie immer Pläne, Vorstellungen und Träume. Auf meinem Kanal wird es bestimmt nicht langweilig. Lass dich überraschen und trau doch auch einmal etwas Neues auszuprobieren.

Deine Nana

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Bikinifigur

Jetzt wo der Sommer endlich näher rückt, liest man überall, wie man es zur perfekten Bikinifigur schafft. Die Bikinifigur wird oft in Lifestyle- und Fitnessmagazinen und heute sehr stark auf Social Media als Schönheitsideal bezeichnet. Sätze wie: In fünf Tagen zur Bikinifigur, Top-Tricks zur perfekten Sommerfigur, Bikinifigur – Last Minute-Tipps! Aber wie sieht eine perfekte Sommer- oder Bikinifigur wirklich aus? Hast du dir auch schon einmal darüber Gedanken gemacht und traust dich vielleicht nicht, einen Bikini zu tragen?

Schon als Jugendliche beschäftigte mich die Frage, was ist eigentlich eine Bikinifigur? Wer definiert die Bikinifigur? Warum gibt es das Wort Bikinifigur und woher stammt das Wort? Fragen über Fragen die mich beschäftigten. Im Sommer fallen alle Hüllen und damit kommt auch Unperfektes zum Vorschein. Wobei ich unperfekte Dinge mag, weil sie einzigartig sind.

Ich liess mich sehr lange durch dieses sogenannte «Schönheitsideal» irritieren. Ich verglich mit diesen Bildern in Magazinen aber auch mit Frauen in der Badeanstalt. Auch Röcke und kurze Hosen trug nicht gerne. Ich hatte immer das Gefühl, das mich andere Menschen für meinen Körper verurteilen. Ich schämte mich sehr stark für meine Beine und hatte das Gefühl, alle Menschen starren auf meine unperfekten Beine. Ich dachte sie denken, warum zieht sie ein Bikini an mit solchen Beinen? Warum trägt sie mit solchen Beinen kurze Hosen oder kurze Röcke? Sie sollte sich schämen! Ja, glaubt mir, solche Worte habe ich mir eingeredet. Klar, vielleicht hat die Eine oder der Andere genau sowas gedacht. Mein Bindegewebe ist von Natur aus nicht straff – meine Beine sehen ganz bestimmt nicht so aus, wie die photogeshopten Bilder in Social Media, but who cares? Wenn du meine anderen Blogbeiträge gelesen hast, weisst du, dass ich endlich mit mir und meinem Körper im Einklang bin. Und ich bin froh. Der Sommer lässt sich so viel mehr geniessen und es ist ein Gefühl der Freiheit.

Wie sieht denn eine Bikinifigur überhaupt aus? Warum sollten gewisse Frauen keinen Bikini tragen dürfen? Und warum sagt niemand, ein Mann darf keine Badehosen tragen? Für Männer gibt es z.B. keine Möglichkeit, einen Badeanzug anzuziehen? Frauen, neigen oft dazu, sich von anderen Menschen und Medien irritieren zu lassen. Ich war nicht anders. Frauen und natürlich auch Männer sollten tragen dürfen, was sie möchten und sich nicht durch Bilder oder Meinungen verunsichern lassen.

Ich gebe zu, das erste Mal im Bikini oder in kurzen Hosen oder Kleidern fühlt sich immer noch etwas seltsam an. Vielleicht weil man wieder mehr Haut zeigt und man dadurch wieder etwas verletzlicher wird. Keine Ahnung. Ich mag meinen Körper, welcher alles andere als perfekt ist. Mein Körper ist echt, natürlich und gesund und auf das bin ich sehr stolz. Bis auf meine Haarfarbe, da helfe ich gerne mit Farbe nach – denn das Leben darf doch auch bunt sein oder?

Frauen und Männer, seit stolz auf Euren Körper und liebt Euch so wie ihr seid!!! Zieht an auf was ihr Lust habt, denn nicht nichts wirkt schöner, wenn man sich wohlfühlt in seiner Haut und was man trägt. Und wenn du dich nicht wohlfühlst, ändere was dir nicht gefällt oder akzeptiere dich, so wie du bist, denn du bist einzigartig und schön.

Geniesse den Sommer und denke viel mehr an dich als an andere.

Deine Nana

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Das Vertrauen in sich selbst

Ich höre den Satz «Wow, du hast echt viel Selbstvertrauen» sehr oft! Auch vor über 10 Jahren, wo mein Selbstbewusstsein noch mit vielen Selbstzweifeln geprägt war. Oft dachte ich mir, warum wirkte ich auf andere Menschen so selbstbewusst, obwohl ich viele Selbstwertprobleme hatte? Das äussere Erscheinungsbild kann die innere Zufriedenheit manchmal sehr täuschen, wir lassen uns zu oft blenden von Erscheinungsbildern und Fassaden. Ich mochte meinen Körper nicht, ich hatte immer den Druck anderen Menschen in meinem Umfeld alles recht zu machen und auch immer das Gefühl «ich bin nicht gut genug». Ich dachte immer, ich muss dem gesellschaftlichen Ideal entsprechen, dann wird mein Leben einfacher werden. Heute kann ich mit einem guten Gewissen sagen, das ich ein gesundes Selbstvertrauen habe und überhaupt nicht dem gesellschaftlichen Ideal entsprechen möchte, ganz im Gegenteil ich liebe ja alles was anders ist und so ist auch die Selbstliebe zu mir entstanden.

Es gibt Menschen, die sind von Natur aus selbstbewusster als andere. Ich gehörte nicht zu dieser Gattung. Ich denke aber, dass Erfahrungen und auch das Alter das Vertrauen in sich selbst sehr prägen. Ich glaube auch, das Selbstbewusstsein nicht einfach in die Wiege gelegt wird, man kann sich dies erarbeiten und sich das antrainieren.

Auf meinem Weg zu meinem «gesunden Selbstvertrauen» musste ich über einige Steine laufen, die mir vor die Füsse gelegt wurden. Das Zitat «Wer schwankt, hat mehr vom Leben» trifft zu 100% auf mich zu. Ich finde Humor darf auf steinigen Wegen nie fehlen, denn «ein Tag, ohne zu lächeln» ist ein verlorener Tag. Aber auf meinem Weg habe ich auch sehr traurige Erfahrungen gemacht, (auf welche ich hier nicht eingehen möchte, da sie zu persönlich sind) die mir aber die Augen geöffnet haben. Es waren die ersten Schritte in die für mich korrekte Richtung. Neue Menschen traten in mein Leben, alte Freundschaften lebten wieder auf. Diese Menschen haben mir ein Stück Selbstvertrauen geschenkt und begleiten mich auch heute noch. Später fand ich die Leidenschaft zu meinem «geheimnisvollen Hobby» und so kam ich mir immer ein Stück näher. Situationen und Menschen die ich früher als seltsam empfand, wurden mir auf einmal vertraut und ich merkte, ok ich bin ein spezieller Vogel, aber es gibt in der grossen Welt auch noch solche Vögel wie mich. Glaub mir, es hilft sehr, wenn du merkst, dass deine Gedanken nicht seltsam sind, sondern einfach anders als bei 80% bei den lebenden Menschen in der Schweiz.

Ich wusste bereits als Jugendliche das ich wahrscheinlich nie Kinder möchte. Ich traute mich nie als Erwachsene, dies so offen auszusprechen, weil ich das Gefühl hatte, mit mir stimmt etwas nicht! Ich denke viele Frauen können meine Gedanken verstehen, während andere Frauen nicht die gleiche Ansicht mit mir teilen können. Und das ist völlig in Ordnung und macht unser Leben und die Diskussionen untereinander so interessant. Das ist zumindest meine Meinung.

Ein weiteres Erlebnis in meiner Vergangenheit hat mein Selbstbewusstsein damals in ein Ungleichgewicht gebracht. Alles was ich aufgebaut hatte, hinterfragte ich komplett. Glaubt mir, das war echt hart und es brauchte viel Kraft und Energie. Ich habe alle meine Kräfte aktiviert und bin offen mit dem Thema «Primäre Oviralinsuffizenz» umgegangen und habe zwei Jahre später den Mut gefunden, mit dem Thema an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich wurde von einer Journalistin, die für das Magazin emotion schreibt, für ein Interview angefragt (siehe Bericht vom Mai 2019: Quelle Magazin emotion).

Solche Erfahrungen haben mein Selbstvertrauen enorm gestärkt. Ich bin sehr dankbar für diese Erlebnisse, weil sie mir die Augen geöffnet haben. Bekanntlich lernt man ja nie aus und das ist auch gut so. Es ist doch wie mit dem Wein oder? Je älter desto besser!

Früher hätte ich mich nie getraut, an der frischen Luft alleine Yoga zu praktizieren oder ein Workout zu absolvieren. Was andere denken hätte mich viel zu fest gestresst. Heute bemerke ich nicht einmal mehr, wenn jemand zuschaut. Ich bin mir sicher, auf meinem weiteren Weg wird mein Selbstvertrauen immer wieder auf die Probe gestellt aber auch gestärkt.

In dem Sinne, lass es etwas schwanken, es lohnt sich und Dein Selbstbewusstsein wird es Dir danken.

Deine Nana

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Selbstmotivation

Wer mich gut kennt, weiss dass Bewegung ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben ist. Tanzen, Spaziergänge, joggen, wandern, Yoga, Workouts zu Hause oder in der Gruppe! Als ich im Dezember 2020 meine geliebte Hündin nach fast 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste, war es für mich kein Hindernis jeden Tag ein oder zwei Spaziergänge zu machen. Die Bewegung an der frischen Luft und die Musik in den Ohren gaben mir ein gutes Gefühl von Freiheit und Genuss. Inzwischen bin ich wieder stolze Hundebesitzerin einer jungen Hündin und die Spaziergänge sind noch nicht ganz so erholsam wie früher, aber dafür sehr lehrreich.

Natürlich gibt es auch bei mir Tage, wo ich weniger motiviert bin einen Spaziergang zu machen, ein Workout zu absolvieren oder zu joggen. Selbstmotivation, wie noch viele andere Dinge, beginnen „einfach“ im Kopf. Ganz „einfach“ hört, sich „einfach“ an, aber so „einfach“ ist es auch nicht immer und das muss es auch nicht sein. Ich bin von Natur ein sehr motivierter Mensch, ich kann andere Menschen gut mitreissen und mich selbst motivieren. Aber es gibt diese Tage, wo meine Motivation in einer Bar sitzt und sich mit einem Gin and Tonic betrinkt. Macht Euch keine Sorgen, dass meine ich nicht wortwörtlich, nur gedanklich. Es sind diese Momente, wo ich nichts tun möchte, einfach nur „sein“ und manchmal muss ich auch meinen «inneren Schweinehund» überwinden um etwas zu tun! Hey und das ist völlig in Ordnung. Körper und Geist brauchen für eine gute Gesundheit auch Ruhezeiten. Klar, wenn meine junge Hündin spazieren will, dann kommt meine Motivation kurz aus der Bar und sagt „hallo“ und der innere Schweinhund bewegt sich. Ich vergleiche die Selbstmotivation mit der Natur. Es gibt Stürme, es gibt Regen, es gibt Wolken, es gibt Sonnenschein und es gibt Höhen und Tiefen. Nach dem Regen scheint die Sonne, nach einem Tief kommt oft ein Hoch. So funktioniert es auch mit der Selbstmotivation oder der Disziplin. Wenn Du akzeptieren kannst, nicht immer zu müssen, und auch nur dann wenn es Dir Freude bereitet, hast Du im Leben bereits viel gelernt.

Viele Menschen denken Selbstmotivation hat mit Sport zu tun. Wenn du Sport treibst, bist du ein gesunder, toller und motivierter Mensch. Ich finde nicht! Selbstmotivation kann Schreiben, Tanzen, Fotografieren, Malen, Theater spielen, Geschichten erzählen und vieles mehr sein. Selbstmotivation beginnt zwar im Kopf, aber wenn Du Spass an Deinem Hobby hast, fällt es Dir oft leichter Dich zu motivieren. Es muss nicht jeder Mensch ein Jogger, ein Fitnessfreak oder ein Biker sein. Lass Dir nicht einreden, wenn du nicht oft Sport treibst, dass Du kein motivierter Mensch bist. Es sind andere Dinge die Dich vielleicht bereichern oder Dir ein gutes Gefühl schenken. Die Medien und auch die Gesellschaft entscheiden oft, was richtig oder falsch ist. Lass Dir nicht ein schlechtes Gewissen einreden, sei Dir einfach treu und höre auf Dein Herz und Deinen Bauch.

Ich werde oft gefragt, warum ich oft so motiviert und diszipliniert bin? Ganz ehrlich, keine Ahnung. Vielleicht ist das meine Grundeinstellung, vielleicht wurde es mir als Geschenk in die Wiege gelegt oder ich tue einfach Dinge, die mir Freude bereiten. Und ich behaupte, es ist der letzte Punkt.

Das Rezept für eine gute Selbstmotivation lautet für mich: Eine Prise Lebensfreude vermischt mit einer gesunden Portion Genuss, einem grossen Stück Freude bei Deinem Hobby und manchmal einen kleinen Kick in den Allerwertesten, wenn Dir die Motivation mal fehlen sollte.

Viel Spass beim Umsetzen Deiner Selbstmotivation und vergiss nie, tu nur Dinge die Dir wirklich Spass machen und nicht, weil Du musst oder Dich Dein schlechtes Gewissen plagt. Du wirst sehen, der persönliche Erfolg kommt dann ganz von alleine.

Deine Nana

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Das Geheimnis meines Hobbys

Das Geheimnis begann an einem lauen Sommerabend mit Freunden beim Grillieren – hört sich nicht wirklich besonders an, ist es aber. Das dieses Hobby mein Leben verändern wird, hätte ich zu diesem Zeitpunkt nie gedacht und genau solche überraschenden Momente liebe ich.
Als Kind wollte ich immer, wenn ich gross bin (immerhin auf zarte 1.58 cm habe ich es geschafft) ein Showgirl werden. Dieser Gedanke hat mich immer und immer wieder begleitet. Als Zuschauerin an einem Musical, bei einem Film oder beim Spazieren und träumen. Aber irgendwie fand ich nie einen passenden Tanzkurs, wo ich genau dieses Gefühl ausleben konnte.
An diesem Sommerabend haben eine Freundin und ich nach einem Tanzkurs gegooglet und sind auf DansePartout gestossen. Die Tanzschule befindet sich zwar in Zürich, aber es wurde ein Kurs in Bern angeboten. Dieser besondere Kurs hiess: BURLESQUE DANCE! Burlesque Dance ist eine Form, wo man Accessoires gekonnt einsetzen kann und der Fokus auf der tänzerischen Seite des Burlesque mit neckischen Moves liegt. Mein Bauchgefühl (und Ihr wisst, ich bin durch und durch ein Bauchmensch) sagte mir try it or lose it! Und es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Ich war von der Schnupperstunde so begeistert und wusste genau, das will ich!


An meinem Hobby liebe ich, dass es nicht nur um ein bestimmtes Schönheitsideal geht und nicht nur um die perfekte Körperform, sondern um das Selbstbewusstsein einer Frau. Ihr fragt Euch jetzt sicher, was hat denn Tanzen und/oder Burlesque mit Selbstbewusstsein zu tun? Ich kann Euch sagen, ganz viel. Auch wenn ich heute so selbstbewusst wirke, heisst es nicht, dass ich mich schon mein ganzes Leben lang in meinem Körper wohlgefühlt habe. Diese Selbstliebe ist durch mein Hobby bzw. meine Leidenschaft gewachsen und ist das Geheimnis, was ich Euch nun gerne näherbringen möchte.


In meiner ersten Tanzstunde habe ich Trainerhosen und ein T-Shirt getragen. Teilnehmerinnen, welche schon länger dabei waren, trugen wunderschöne Panties, Corsagen, Bodys, glitzernden Schmuck, schöne Tanzschuhe und hatten schönen Haarschmuck und schöne Frisuren. Ich gebe zu, ich kam mir wie eine graue Maus vor in einer bunten und liebevollen Umgebung wo ich mich aber wohl gefühlt habe. Fasziniert hat mich, dass alle Frauen so unterschiedlich waren. Mit unterschiedlich meine ich nicht nur die verschiedenen Charaktere, Tanz oder keine Tanzerfahrungen, sondern Körperformen, Alter und Grösse. Zu diesem Zeitpunkt schien wahrscheinlich mein Selbstbewusstsein schon zu fruchten. Wie viele Frauen, war ich jahrelang von dem gesellschaftlichen Ideal geprägt und fand mich nie besonders attraktiv oder sexy und habe mich ständig mit anderen grossartigen Frauen verglichen. Ich bin von Natur aus ein Sonnenschein und kann viele Menschen mit meinem Lächeln und meinen strahlenden dunklen Augen anstecken und das war glaube ich, so das Einzige was ich die Jahre zuvor an mir toll fand. Auf Fotos fand ich mich nie schön, es gab immer irgendetwas, was mir nicht gefiel. Durch meine «Leidenschaft» Burlesque hat sich mein Selbstvertrauen in den letzten 8 Jahren verändert. Es hat mir viel Vertrauen geschenkt und ich kann mich heute so akzeptieren wie ich bin und ich habe den Mut nicht mehr zu überlegen, was andere Menschen über mich denken. Glaubt mir, das ist ein unglaublich schönes Gefühl.


Burlesque hat so viel mehr zu bieten als teasen, necken und auf der Bühne zu tanzen und sich wild, sexy, süss oder erotisch auszuziehen. Lange habe ich einfach Burlesque Dance «für mich» getanzt in einem geschützten Rahmen, unter Frauen, ohne mich auszuziehen (ok, vielleicht Handschuhe, einen Mantel oder ein Strumpfband). So machen das einige Frauen, denn Burlesque Dance und Burlesque schenkt Mut und Vertrauen. Schönheit ist KEINE Frage des Alters, der Grösse oder der Körperform, es ist die Liebe zu seiner eigenen Weiblichkeit.


Wenn ich mit anderen Frauen spreche und ich sie motivieren möchte, an einem unserer Workshops von Burlangels teilzunehmen, höre ich oft, ich bin zu dick, meine Beine sind nicht schön, mein Po passt nicht in solche Panties, ich kann mich nicht bewegen, ich kann nicht tanzen, ich fühle mich genug attraktiv und ich bin nicht fotogen. Solche Sätze machen mich sehr traurig, weil ich weiss in jeder Frau steckt diese strahlende Schönheit, die einfach nur darauf wartet, herausgekitzelt zu werden. Klar, es braucht etwas Mut, aber es macht auch verdammt Spass und man kann dem Alltag herrlich entfliehen. Am Ende unserer Workshops haben die Frauen dieses unglaubliche Strahlen im Gesicht, was für mich als Workshopleiterin eines der schönsten Geschenke ist. Ich bin immer wieder fasziniert wie eine Frau das Vertrauen in sich selbst findet, den Mut hat zu ihrer Weiblichkeit zu stehen und sich am Schluss nicht mehr so zurückhaltend präsentiert wie zu Beginn des Workshops. Genauso ist es mir vor 8 Jahren auch ergangen. Ich kenne das Gefühl, «optisch» nicht dem Ideal zu entsprechen (was sowieso aus meiner Sicht langweilig ist). Die Welt braucht wandelbare Frauen mit vielen verschiedenen Facetten. Also Ihr tollen Ladies, es muss nicht gleich jede Frau Burlesque als Hobby haben, aber habt den Mut zu Eurer Weiblichkeit zu stehen und Ihr werdet sehen, wie viel Ihr an Selbstvertrauen gewinnt.


Dank meiner Leidenschaft haben sich Freundschaften entwickelt und interessante Begegnungen ergeben. Ich nehme an Workshops von nationalen und internationalen Künstlern teil und konnte bei grossartigen Projekten mitwirken. Als Tänzerin und Stage Kitten habe ich die Chance bekommen auf der Bühne mein gewonnenes Selbstvertrauen zu zeigen und bin ab- und zu als Fotogirl am Cabaret Lune im Bierhübeli zu sehen.

Weitere Projekte werden natürlich, wenn es die Zeit erlaubt, wieder folgen.
Ja, mein Traum vom «Showgirl» hat sich erfüllt und ich habe mit meinem «geheimnisvollen Hobby» meine eigene Bühne geschaffen. Glaubt immer an Eure Träume, in irgendeiner Form werden sie wahr. Ich glaube an Euch.

Eure Nana

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